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Primärtherapie
nach
Janov
&
Traumatherapie |
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Der Urschrei - |
"Es
ist eine und dieselbe Tür, die uns zu Schmerz und Lebensfreude führt!" |
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Vor
30 Jahren schrieb Janov sein bedeutendes Werk "Der Urschrei",
welches berühmt werden sollte. Darin beschrieb er die Grundzüge
der Primärtherapie.
Nach
17 jähriger Praxis als Psychotherapeut Freud'scher Richtung,
ließ er sich Ende der 60er Jahre von Schreien und Gefühlen
seiner Klienten leiten, eine angemessenere, effektivere Therapieform
zu entwickeln.
Heutzutage
droht die Primärtherapie in Vergessenheit zu geraten. Sie bleibt
radikal, wissenschaftlich fundiert und aktuell, obwohl neue Therapiemethoden
bereits bekannter sind. In einer Zeit in der jeder mit jedem verstärkt
verbal und visuell vernetzt sein kann, bleibt oft der emotionale
Austausch mehr und mehr auf der Strecke. Beziehungen scheitern nicht
selten daran, dass Gefühle in uns eingefroren sind. Die Eine
klopft an der Tür, der Andere blockiert. In der therapeutischen
Arbeit verfolgen wir diese gegenwärtigen Konflikte in unsere
Kindheit zurück.
Definition:
Primärtherapie ist im Wesentlichen das systematische Wiedererleben
von traumatischen Erlebnissen der Kindheit, bis zurück zur
Geburt und vorgeburtlichen Phasen.
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"Es
kam sehr zaghaft, sprach zu mir undeutlich, nahm mich an der Hand
und führte mich in Räume, die ich mein Leben lang gemieden
hatte und die mir Angst machten. Und doch musste ich diese Räume
betreten, konnte mich aber nicht mehr von ihnen abwenden, denn es
waren meine Räume, die gleichen, die ich vor Jahrzehnten zu vergessen
gesucht und in denen ich das Kind allein gelassen hatte." Alice
Miller
Wir werden mit natürlichen Bedürfnissen nach Nähe,
Wärme, Geborgenheit, Ausprobieren und Entfalten der eigenen Fähigkeiten
geboren. Anfangs lieben wir unsere Eltern über alles und tun
auch fast alles, um ihre Liebe nicht zu verlieren. So versuchen wir
den Erwartungen zu entsprechen und verleugnen nicht selten dabei unsere
wahren Gefühle und Bedürfnisse. Nachdem nun der Zugang zu
unseren Gefühlen unterbrochen ist, wiederholen wir unterbewusst
das weiter, was wir von unseren Eltern erfahren haben. Wir werden
ihnen mit den Jahren immer ähnlicher, gerade wenn wir sie vorwurfsvoll
ablehnen. Alte Erlebnisse und Situationen tauchen als Wiederholungszwang
im neuen Kleid wieder auf und durchdringen alle Lebensbereiche, wie
z.B. Beziehung, Freundschaft, Beruf, Kreativität. |
Wenn
wir nun in der Primärtherapie daran gehen, unsere alten,
ureigenen Bedürfnisse wiederzuentdecken, geht das häufig
damit einher, uns klein, wertlos, abhängig zu fühlen.
Dies geschieht, weil Bedürfnisse damals nicht befriedigt
worden sind. Doch trotz Frustrationen bleiben sie in uns weiter bestehen
und warten beständig, mitunter trotzig darauf, erfüllt
zu werden. Indem wir alte Frustrationen als Vergangenes nochmals
bewusst erleben, bringen wir uns aus dem Warten heraus und werden
durch ein lebendiges Ankommen in der Gegenwart belohnt.
Durch
die Therapie wird der Schmerz, den wir häufig schon im Mutterleib
über die Geburt in die Kindheit hinein erleiden und der sich
dann auch psychologisch und biologisch niederschlägt, regelrecht
aus dem Körper ausgeschieden. Dies muss mit Vorsicht passieren,
da unser damals so wichtiges Abwehrsystem, das nun den Sinn verloren
hat, nur langsam durchlässig gemacht werden darf. Ansonsten
würden wir von Schmerzen überschwemmt und könnten
sie nicht integrieren. Im Mittelpunkt steht die klärende
Arbeit mit Mutter, Vater und anderen wichtigen Bezugspersonen.
Indem
wir den alten Schmerz, wie z.B. Trauer und Wut fühlen, geben
wir dem verletzten inneren Kind in uns, das solange schweigen
musste, seine Stimme zurück und erlauben ihm, das zu fühlen,
was es damals nicht zu fühlen imstande war. Somit kann meist
mit dem Weinen die Liebe wieder anfangen zu fließen.
Und gerade darauf kommt es an. Hellinger spricht hier von der
Hinbewegung zu den Eltern (Partnern), genau genommen von der Vollendung
der unterbrochenen Hinbewegung.
Worum
geht es bei der Arbeit?
Es geht
Häufige
Themen in der Primärtherapie sind
-
Depressive
Stimmungen
-
Psychosomatische
Symptome,
wie z.B. Kopfschmerz und Neurodermitis
-
Schwere
Befunde wie Krebs
-
Nähe
ertragen können
-
Lieben
können
-
Erfüllte
Sexualität erleben können
-
Abgrenzung
- "Nein" sagen können
Zitat
von Osho
Geh zurück...Allein das Licht des Bewusstseins heilt, es
ist eine heilende Kraft. Alles, was du dir bewusst machen kannst,
wird geheilt, und dann tut es nicht mehr weh. Ein Mensch, der
zurückgeht, löst die Vergangenheit auf. Dann wirkt die
Vergangenheit nicht mehr, dann hat sie ihn nicht mehr im Griff,
dann ist die Vergangenheit beendet. Die Vergangenheit hat keinen
Platz mehr in seinem Sein.
Und
wenn die Vergangenheit keinen Platz In Deinem Sein hat, bist du
offen für die Gegenwart, vorher niemals.
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Anmeldung
zur Primärtherapie |
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Hier
ist ein Eingangsgespräch erforderlich in dem es darum geht, |
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uns
kennen zu lernen, und eine Anamnese zu erstellen. |
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Dauer
ca. 1 Stunde - Kosten 30,- € |
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Einzelsitzungen |
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nach
Vereinbarung. Kosten 60,- € pro Zeitstunde | Ermäßigung
möglich |
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Intensivphase |
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2
Wochen lang. Jeden Tag eine Sitzung - nach Vereinbarung. |
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Gruppensitzungen |
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ca.
3 Stunden lang - Nach Vereinbarung. Kosten 50,- €
pro Sitzung |
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